Beirat des FVR hat entschieden: Saison 2019/20 wird abgebrochen

Am heutigen Samstag hat der Beirat des Fußballverbandes Rheinland auf Antrag des FVR-Präsidiums eine Entscheidung über den weiteren Verlauf der Saison 2019/20 getroffen. Das nach dem Verbandstag höchste Gremium des FVR – das sich aus dem Verbandspräsidium, den Kreisvorsitzenden und je Kreis einem Beisitzer zusammensetzt – sprach sich einstimmig und ohne Enthaltung für einen Abbruch der Saison 2019/20 mit den jeweils am 13. März 2020 geltenden Tabellenständen aus. Die Entscheidung deckt sich mit dem Meinungsbild, das der FVR vor drei Wochen bei seinen Vereinen eingeholt hatte und im Rahmen dessen 83,5 Prozent der teilnehmenden Vereine für einen Abbruch der Saison votierten. Sie gilt sowohl für die Senioren und Frauen als auch für die Juniorinnen und Junioren.

Mit dem Antrag auf Abbruch der Saison bezieht sich das Präsidium auf den Beschluss des DFB-Vorstandes vom 03.04.2020. Danach können die Landesverbände für den Fall, dass die Spielrunde aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht zu Ende gespielt werden kann, in Abweichung von dem allgemeinverbindlich zu beachtenden § 4 Nr. 2 DFB-SpielO flexible Regelungen für den Abbruch und die Wertung der Spielrunden beschließen.

Des Weiteren legte der Beirat fest, wie die Regelung hinsichtlich der auf- und absteigenden Mannschaften aussehen wird. Soweit den unten aufgeführten Regelungen Vorschriften der Spielordnung oder der Jugendordnung entgegenstehen, werden diese bis zum 30. Juni 2020 außer Kraft gesetzt.

Aufstieg:

1.      Aufsteiger ist der jeweilige Tabellenerste. Bei unterschiedlicher Anzahl von Spielen des Tabellenersten und Tabellenzweiten richtet sich der Tabellenstand grundsätzlich nach dem Quotienten „Anzahl erreichter Punkte geteilt durch Anzahl ausgetragener Spiele“.

2.      Bei Punktgleichheit – erforderlichenfalls unter Berücksichtigung des vorgenannten Quotienten – zwischen dem Tabellenersten und dem Tabellenzweiten steigen beide Mannschaften auf.

3.      Der nach der Auf- und Abstiegsregelung jeweils aufstiegsberechtigte Verein/die SG kann auf das Aufstiegsrecht verzichten und in der bisherigen Klasse bleiben, ohne dass dadurch eine in der Tabelle nachfolgende Mannschaft aufstiegsberechtigt wird.

4.      Ist der Tabellenerste nicht aufstiegsberechtigt, weil die obere Mannschaft desselben Vereins in der betreffenden Klasse spielt (§ 5 Nr. 4 S. 2 SpielO), steigt an seiner Stelle die nächstplatzierte Mannschaft auf.

Abstieg:

1.      Es gibt keinen obligatorischen Absteiger.

2.      Verzichtet ein sich auf einem Abstiegsplatz befindlicher Verein auf den Verbleib in der Klasse, wird die Mannschaft in die nächstuntere Klasse eingeteilt. Für die Feststellung der Abstiegsplätze gilt bei Punktgleichheit und/oder unterschiedlicher Anzahl von Spielen die im Punkt Aufstieg unter 1. und 2. genannte Regelung entsprechend.

Relegationsspiele werden nicht ausgetragen.

Pokalspiele:

Auf Vorschlag der jeweiligen spieltechnischen Ausschüsse entscheidet das Präsidium zu gegebener Zeit über die Fortsetzung des Kreispokals bzw. über die Teilnahme der Kreismannschaften an der Rheinlandpokalrunde 2020/2021. Ob bzw. wann die verbleibenden Partien des Bitburger Rheinlandpokals 2019/20 ausgetragen werden, steht noch nicht fest.

Jugendspielbetrieb:

Die vorstehenden Regelungen gelten mit der Maßgabe auch für den Jugendspielbetrieb, dass der Verbandsjugendausschuss für die folgende Spielzeit in Absprache mit den Kreisen die Neueinteilung der Staffeln vornehmen wird. Dabei können zur Ermittlung von Aufsteigern nach Wiederaufnahme des Spielbetriebes Relegationsspiele nach § 7 Nr. 1 d, e SpielO durchgeführt werden. Daran kann bei Verzicht des Tabellenersten der jeweilige Tabellenzweite und bei dessen Verzicht der Tabellendritte teilnehmen.

Hinsichtlich der Saison 2020/21 wurden sowohl für Senioren, Frauen, Juniorinnen als auch Junioren keine Regelungen festgelegt. Da derzeit völlig offen ist, wann der Spielbetrieb unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz wieder aufgenommen werden darf, kann bezüglich des Saisonbeginns und damit auch in Bezug auf einen eventuell zu verändernden Spielmodus zum aktuellen Zeitpunkt keine Entscheidung getroffen werden.

Presseinformation des Fußballverbandes Rheinland e. V.

Nr. 37/2020 am 16.05.2020

Verlängerung Einstellung Spielbetrieb

Soeben hat das Präsidium in einer Videokonferenz festgelegt, dass der Spielbetrieb weiterhin bis zum 20.04.2020 eingestellt bleibt.

Über die Punkte, welche das Schiedsrichterwesen betreffen, wird nächste Woche (24.03.2020) in der nächsten Präsidiumssitzung gesprochen.

Coronavirus: Aktuelle Informationen zum Spielbetrieb im FVR

Der Fußballverband Rheinland hat in Abstimmung mit dem Deutschen Fußball-Bund und dem Fußball-Regional-Verband Südwest aufgrund der aktuellen Infektionsgefahr mit dem Coronavirus entschieden, den kompletten Spielbetrieb vorerst einzustellen. Dies betrifft sämtliche Spielklassen und Pokalwettbewerbe der Herren, Frauen und Jugend auf Sportplätzen im Freien sowie sämtliche Wettbewerbe in der Halle und gilt zunächst bis einschließlich Dienstag, 31. März 2020. Neben den angesetzten Partien des regulären Spielbetriebs sind auch Freundschaftsspiele von der Generalabsage betroffen. Schiedsrichter können in diesem Zeitraum nicht angefordert und eingesetzt werden. Damit ruht der Spielbetrieb in den nächsten Wochen komplett. Der FVR weist darauf hin, dass die Durchführung des Trainingsbetriebs in der Verantwortung der Vereine liegt. Oberste Priorität hat derzeit die Senkung der Infektionsrate. Daher spricht der Fußballverband Rheinland die ausdrückliche Empfehlung aus, in dieser Zeit auch den Trainingsbetrieb auszusetzen.

Auch der Lehrgangsbetrieb sowie alle weiteren Maßnahmen wie Vereinsdialoge und der Einsatz des DFB-Mobils werden bis zum 31. März 2020 ruhen.

„Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, angesichts der aktuellen Lage ist sie aber ohne Alternative. Die nicht abzusehende Entwicklung der Infektionsgefahr durch den Coronavirus macht es im Sinne unserer gesellschaftlichen Verantwortung zwingend erforderlich, dass auch der Amateurfußball dazu beiträgt, die Weiterverbreitung des Virus zu hemmen“, sagt Walter Desch, Präsident des Fußballverbandes Rheinland. „Die Führungsebene des Fußballverbandes Rheinland ist im ständigen Kontakt mit staatlichen Institutionen und dem DFB, um die Wiederaufnahme des Spielbetriebs zu gegebener Zeit wieder zu ermöglichen.“

Quelle: https://www.fv-rheinland.de/coronavirus-informationen-zum-spielbetrieb-im-fvr/

Belehrungen März/April 2020

Auf Grund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Corona-Virus hat der Fußballverband Rheinland beschlossen, dass alle anstehenden Pflichtbelehrungen im Block März/April 2020 abgesagt werden. Dies geschieht aus Gründen der Vorsorge und Vorsicht, vor allem aber, um die Verbreitung des Virus nicht zu begünstigen.

Wie der dadurch ausfallende Belehrungsstoff nachgeholt werden kann, muss noch überlegt werden. Zu gegebener Zeit ergeht dann neue Nachricht.

Halbzeittagung 2020

Am heutigen 01.03.2020 fand die wieder neu eingeführte Halbzeittagung der A-Klassen-Schiedsrichter und Assistenten in Traben-Trarbach statt. Eine Woche vor dem Rückrundenstart der Kreisliga A Mosel wurden aktuelle Themen vom Kreisschiedsrichterausschuss sowie ein einheitliches Regelwerk besprochen.
Das „Highlight“ der Halbzeittagung bildete der Vortrag von Gastreferent Torsten Bauer. Er leitete Spiele bis zur Regionalliga und war als Assistent in der 1. und 2. Bundesliga aktiv. Heute ist er als Beobachter für den Südwestdeutschen Fußballverband tätig. Torsten Bauer bereicherte den Lehrgang mit einem sehr interessanten, informativen und zugleich kurzweiligen Vortrag, aus dem alle Teilnehmer etwas für ihre zukünftigen Spielleitungen mitnehmen konnten.

Aktuelle Meldung

Aufgrund der aktuellen Lage hinsichtlich der Virus-Ansteckungsgefahr stellt der Fußballverband Rheinland den Mannschaften und Schiedsrichtern frei, den Sportgruß und den Handschlag auf eigene Verantwortung durchzuführen – das Unterlassen des Sportgrußes bzw. des Handschlages wird daher bis auf weiteres nicht unter Strafe gestellt.

Spendenaktion „Hilfe für Nick“

Im Rahmen unserer Belehrungen im Rhythmus November/Dezember 2019 hat die Schiedsrichtervereinigung Mosel Spenden für den 19-Jährigen Nick von der SG Neumagen-Dhron/Trittenheim gesammelt. Bei den beiden Terminen in Kautenbach bzw. in Dörbach kamen insgesamt 500,00 Euro für Nick zusammen.

Wir wünschen Nick für die Zukunft alles Gute!

Marc Schiry übergibt Wolfgang Weckmann den Spendenscheck in Höhe von 500,00 Euro

Weitere Spenden können jederzeit auf folgendes Spendenkonto getätigt werden:

Spendenkonto (mit Spendenbescheinigung):

Kicker gegen Krebs

„Hilfe für Nick“

IBAN DE 49 5856 0103 0010 1910 03

BIC GENODED1TVB

Ehrung „Danke Schiri“

Im Rahmen der Belehrung am 20. Dezember 2019 wurden zwei Schiedsrichterkameraden mit einem Preis des DFB für die Aktion „Danke Schiri“ geehrt. Mit dieser Ehrung werden Unparteiische für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet. Zusätzlich zur Urkunde bekamen sie ein Präsent vom DFB sowie vom Schiedsrichterausschuss.

Unsere Preisträger in diesem Jahr sind:

Preisträger Kategorie U50 – Jan-Hagen Engel (links)
Preisträger Kategorie Ü50 – Herbert Gerstel (links)

Herzlichen Glückwunsch zu dieser absolut verdienten Auszeichnung!

Übergabe Schiedsrichterausweis

Jan Patrick Hubert und Joshua Himmes haben bei der heutigen Belehrung ihren Schiedsrichterausweis als Zeichen für das Bestehen der „Probezeit“ als Schiedsrichter erhalten. Überreicht wurden die Ausweise von unserem Obmann Marc Schiry.

Jan Patrick Hubert, Obmann Marc Schiry, Joshua Himmes (von links nach rechts)

Weiterhin viel Spaß und viel Erfolg bei unserem gemeinsamen Hobby!

Obmann Marc Schiry im Interview

Marc Schiry ist Schiedsrichterobmann im Spielkreis Mosel. Der 28-jährige Rheinlandliga-Schiedsrichter aus Gornhausen spricht im Interview unter anderem über das Schiedsrichtersoll, die Qualität der Spielleitungen und über sinkende Schiedsrichterzahlen.

Wie viele Schiedsrichter gibt es im Spielkreis Mosel?

Zurzeit haben wir im Spielkreis Mosel 97 Schiedsrichter. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Rückgang. Ursächlich dafür sind meist verletzungsbedingte und beruflich bedingte Abmeldungen. Durch sehr spärliche Anwärterzahlen in den letzten 4 bis 5 Anwärterlehrgängen konnten wir diesen Rückgang nicht auffangen. Mit der aktuellen Anzahl befinden wir uns gerade so am Minimum, um einen geordneten Spielbetrieb zu gewährleisten.

Wie hoch ist geschätzt der Anteil der Schiedsrichter, die nur pfeifen, um das Schiedsrichtersoll für ihren Verein zu erfüllen?

Sicherlich gibt es den Einen oder Anderen, der nur aus Vereinstreue anfängt und einen möglichen Zwangsabstieg seines Vereines verhindern möchte. Der absolut überwiegende Teil unserer Schiedsrichter ist jedoch „Überzeugungstäter“. Nicht selten kommt es auch vor, dass Schiedsrichter aus reiner Vereinsliebe die Prüfung ablegen und später auf Freude und Spaß am Hobby über Jahre hinweg weitermachen und „hängen“ bleiben.

Wie ist die aktuelle Schiedsrichtersituation im Spielkreis Mosel?

Im Grunde ist die Schiedsrichtervereinigung gut aufgestellt. Durch die hohe Einsatzbereitschaft unserer Schiedsrichter schaffen wir es trotz der geringen Zahl, den Spielbetrieb zu organisieren. Dabei hilft sicherlich auch die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen.
Auf Verbandsebene sieht es nach Jahren der Durststrecke wieder ganz gut aus. Im Moment haben wir mit Jan-Hagen Engel ein hoffnungsvolles Talent als Ersatzmann in der Oberliga. Er löst dabei Christoph Zimmer, der jahrelang das „Aushängeschild“ des Kreises gewesen ist und aus beruflichen Gründen ab dieser Saison neben mir in der Rheinlandliga eingesetzt wird, ab. Mit Paulin Schweisel, Tim Steffens, Janek Eiden, Dominik Franklin und Michael Reinhard haben wir zusätzlich 5 Schiedsrichter in der Bezirksliga. Über kurz oder lang wird sicherlich noch der Eine oder Andere den Sprung in höhere Klassen schaffen. Auch im Nachwuchskader des Verbandes hat der Spielkreis Mosel seine 3 zur Verfügung stehenden Plätze voll besetzt und hat für diese kommende Saison bereits weitere junge Aspiranten. Dennoch stehen wir in den nächsten Jahren vor einen gewaltigen Umbruch bezüglich der Altersstruktur unserer Schiedsrichter.

Wo gibt es die größten Probleme?

Wie bereits erwähnt, haben wir arge Personalnöte. Erfahrene Schiedsrichter-Kameraden beenden meist nach Jahrzenten ihre Laufbahn und gehen in den wohlverdienten „Ruhestand“. Das bedeutet für uns einen massiven Umbruch gerade in den B- und C-Klassen. Der Schlüssel zur Bewältigung des Problems sind die Anwärterzahlen. Mit mehr Neulingen können wir nicht nur die Quantität der Schiedsrichter, sondern auch die Qualität der Spielleitungen in den höheren Kreisklassen besser sicherstellen. In den letzten Monaten haben wir einfach zu wenige Anwärter gewinnen können. Obwohl einige Vereine das geforderte Soll an Schiedsrichtern nicht erfüllen, ist die Anzahl an Anwärtern rückläufig. Dies ist alarmierend, da wir im Moment von der bestehenden „Substanz“ leben und diese zukünftig altersbedingt schrumpfen wird. Dabei wäre es zu kurz gedacht, den Vereinen die alleinige Schuld zu zuschreiben. Es ist generell schwierig für die Vereine, Ehrenamtler zu finden. Daher müssen SRV und Vereine das Problem gemeinsam angehen. Aus diesem Grund haben wir eine Schiedsrichterkommission ins Leben gerufen, die sich mit den Zukunftsfragen rund um das Schiedsrichterwesen im Spielkreis Mosel kümmern soll und als erste Aufgabe eine Strategie zur Nachwuchsgewinnung ausarbeiten soll. Dazu werden wir hoffentlich noch in dieser Saison gezielt auf die Vereine zugehen und z.B. durch dezentrale Informationsveranstaltungen mit den Vereinen versuchen, Neulinge zu gewinnen.

Fans und Zuschauer bemängeln oft die Qualität der Schiedsrichterleistungen. Haben die Leistungen in den letzten Jahren nachgelassen?

Man muss dies differenzierter betrachten. Natürlich kommt es immer wieder vor, dass während des Spiels und kurze Zeit später Zuschauer, Spieler und Trainer ihren Unmut über die Schiedsrichter-Leistung äußern. Dennoch zeigen die Rückmeldungen, die wir von den Vereinen bekommen, dass die Vereine mit den Leistungen unserer Schiedsrichter eigentlich ganz zufrieden sind. Das zeigt, dass durch eine zeitliche Distanz zu den Spielen und dem Abklingen von Emotionen, meist eine sachliche Beurteilung der gezeigten Schiedsrichter-Leistungen durch die Vereine erfolgt. Dies gilt im Übrigen verbandsweit.

Welche Rolle spielt die zunehmende Gewalt gegen Schiedsrichter?

Zuträglich sind diese unrühmlichen Vorkommnisse in Fußball-Deutschland gegenüber Schiedsrichtern sicherlich nicht. Zwar sind diese Vorfälle statistisch gesehen die absolute Ausnahme, dennoch kommt es durch die höhere mediale Aufmerksam im Vergleich zu den letzten Jahren zur Steigerung der subjektiven Unsicherheit. Da überlegt man es sich sicherlich zweimal, ob man sich diesem dennoch schönen Hobby annehmen möchte. Das ist wohl der nachhaltigste Schaden am Schiedsrichterwesen, den diese Vorfälle zur Folge haben.
Ich denke der gesamte Fußball, vom DFB bis hin zu den Kreisen, ist nun gefragt. Gewalt erfahren nicht nur Schiedsrichter, sondern auch Spieler, Zuschauer oder Trainer. Es hat sich über die Jahre mehr oder weniger eine Selbstverständlichkeit gegenüber gewissen Gewalthandlungen auf den Fußballplätzen etabliert. Beleidigungen sind für die Schiedsrichter gerade neben dem Platz leider schon eine Selbstverständlichkeit. Auch Tätlichkeiten zwischen Spielern auf dem Platz sind unschön und werden auch entsprechend betraft, dennoch kommen diese immer wieder vor. Oft werden solche Entgleisungen mit „Emotionen gehören zum Fußball“ begründet, doch greift das meiner Meinung nach zu kurz. Das beste Beispiel bietet hier der Handball. Handballspiele sind in der Regel mindestens genauso emotional und im fairen Rahmen körperlich, wie Fußballspiele. Dennoch wären solche Vorkommnisse, wie sie sich die letzten Wochen im Fußball ereignet haben, hier nicht vorstellbar. Das sollte uns allen zu denken geben und in Zukunft als Vorbild für einen besseren Umgang miteinander dienen.